Chorregie - Ein anderer Blick auf Chöre
Seit fast 30 Jahren arbeite ich mit Chören. Und eine Frage lässt mich dabei nicht los:
Wie kann die Musik, die ich so liebe, auf der Bühne wirklich berühren?
Ich habe Auftritte erlebt, bei denen das Publikum vor Rührung geweint und ausgelassen gelacht hat. Und andere, die einfach dahinplätscherten – bei denen man sich fragt, wann endlich Pause ist.
Was macht diesen Unterschied?
Der Weg zu einem Ensemble, das die Kunst der Unterhaltung verkörpert, ist immer auch ein innerer Prozess. Auftreten hat viel mit „sich zeigen“ zu tun: mit dem Ablegen alter Gewohnheiten, dem Aufbrechen von Gruppendynamiken und dem Risiko, etwas zu tun, was später vielleicht peinlich sein könnte.
Ich arbeite so, dass Ausprobieren vor Bewertung steht. So entwickelt sich nach und nach eine Form der Darstellung, die aus der Gruppe selbst entsteht und von ihr getragen wird.
Diese Reise – innerlich wie äußerlich – begleite ich seit vielen Jahren. In den folgenden Texten schreibe ich über einzelne Aspekte davon: über Wahrnehmung, Präsenz, Gruppendynamik und die kleinen Entscheidungen, die auf der Bühne einen großen Unterschied machen.

Willkommen, liebe Gäste! Ideen zur Einstudierung
Dieser Song ist als Opener ein Geschenk: Er bringt Publikum und Sängerinnen sofort in Stimmung – und das gleich zu Beginn eines Konzerts.

Warum ein Chor trotz guter Musik nicht lebendig wirkt
… und wie die drei Arbeitszonen (Learning, Playing, Performance) deine Proben verändern können

Was ist Bühnenpräsenz?
Warum wir auf der Bühne den Moment verlieren – und wie wir lernen können, auch mit Angst wirklich präsent zu bleiben.

Wie entsteht Wirkung bei einem Chorauftritt?
Warum ein Chor immer wirkt – und wie aus einzelnen Momenten und großen Entscheidungen ein stimmiger Auftritt entsteht
Alle wissens (SSA)